Roland Veser – Der Künstler über sich selbst

“ICH BIN IN ERSTER LINIE EIN LEBENS-KÜNSTLER ... DIE WICHTIGSTE VORAUSSETZUNG FÜR MEIN KÜNSTLERISCHES TUN IST MEINE ART ZU LEBEN !"

Und damit meint er seine eigentümliche, nonkonformistische Persönlichkeit.

“Das Leben selbst mit all seinen Höhen und Tiefen ist KUNST und bietet mir mehr als genug Stoff für mein Schaffen. Ich habe immer wieder große Tiefen durchwandert und bin dabei mir selbst begegnet. Aus dieser Selbstbegegnung entstanden viele meiner Arbeiten intuitiv und überraschend.

Wer offenen Auges und offenen Herzens durch das Leben geht, dem begegnet Kunst immer und überall. So zum Beispiel in meinen Fundstücken, Hölzer, Steine oder andere Naturmaterialien. Sie finden mich, nicht ich sie, weil sie darauf warten, dass ich sie enttarne. Es fasziniert mich was sie werden, welche Gestalt sie annehmen, wenn ich sie einfach ohne Zwang entstehen lasse. Dabei ist es völlig unwichtig, ob das was dabei herauskommt später als Kunst definiert wird.

In meinen Kunstwerken versteckt sich keine Absichtserklärung oder gar ideologische “Hintergedanken”. Es ist einfach nur die Realisation meiner Intuition, meist zu meiner eigenen Überraschung aber immer zu meiner eigenen Freude.”

Was will der Künstler mit seiner Kunst?

“Die Frage hieße besser: Was will die Kunst mit mir? Ich empfinde meine Kunst als Geschenk! Geschenke überraschen, machen Freude und bereichern das Leben. Genau das passiert, wenn ich gestalte. Es bereitet mir Freude und das Ergebnis birgt immer eine Überraschung. Die Arbeit hat mein Leben bereichert und das fertige Objekt zeigt mir was ich kann und wer ich bin.”